Stolze Japaner: Akita & Shiba

[Ich lasse die anderen urpsrünglichen Rassen aus Japan bewusst aus, da sie hier wohl kaum vertreten sind, und demnach könnte ich nur Fremdmeinungen übernehmen. Mein Traum ist ja irgendwann einmal doch einen Shikoku zu haben, auch wenn er als der Japaner mit „Fast-Will-To-Please“ gilt.]

Mittlerweile habe ich nicht nur genug Wissen angehäuft, sondern auch die Erfahrung gesammelt und mich ausgetauscht, um bestimmte Aussagen zu treffen – allerdings spiegeln sie genau nur meine persönliche Meinung wider. Ich will auch gar nicht so sehr auf Rassestandard und Pauschalschlauheiten eingehen, selbst wenn einige Dinge zutreffen.

Es ist wirklich verbreitet und auch nicht ganz und gar verkehrt: Der Shiba bzw. der Akita sei kein Anfängerhund.
Das kommt auf die Sichtweise an. Für Menschen, die eine Art japanischen Lassie suchen, sind die japanischen Rassen sicherlich nichts, auch „Hachiko“ hat zur Verklärung beigetragen. Der Akita IST natürlich seinem Menschen gegenüber loyal, der Shiba ebenso. Allerdings nur, und wirklich nur, wenn man ihm sein Wesen lässt. Natürlich gibt es Ausnahmen.
Immer wieder lese und höre ich, dass man diesen Hunden zeigen muss, wo es lang geht. Von Haltern, Liebhabern, Züchtern und auch Hundetrainern.
Ich sehe das ganz anders. Diese Hunde wissen selbst, wo es lang geht. Sie wissen ebenso, dass sie den Menschen nicht wirklich brauchen und das führe ich mir des Öfteren vor Augen. Mir käme es nie wieder in den Sinn, „Boss zu spielen“. Mal abgesehen davon, dass die Alphatiertheorie so oder so ausgedient hat, weiß ich durch meine Tierschutzarbeit, wie schnell dieser Schuss nach hinten losgehen kann. Beim Shiba und beim Akita sogar ganz besonders schnell und heftig. Bissige Shibas sind leider keine Seltenheit. Und nicht weil sie im Rang aufsteigen wollen, sondern weil sie schlicht das Vertrauen in den Menschen verloren haben. Durch das Rudelführergedöns, das gerade in Akita-Halter-Kreisen immer noch beliebt ist. Käme einer dieser Typen etwa auf die Idee einen Wolf derart zu „dominieren“? Wie bitte lässt man sich bei einem Hund, der so ursprünglich ist, auf so etwas ein? Ich verstehe es nicht. Da lobe ich mir die Gutmütigkeit und die Toleranz, die der Akita seinem Menschen gegenüber hat. Sicherlich, der Hund braucht Orientierung. Aber er braucht keine Machtkämpfe. Der Japaner wird auf seine eigene Art rebellieren:
Er leidet still, er isoliert sich, er beißt zurück. Oder aber er ist tatsächlich gebrochen – dann aber hat man alles, nur keinen Akita/Shiba mehr.

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[Shiba in der Farbe Black & Tan/Schwarz mit Loh]

Dabei kann einem dieser Hund so viel geben! Etwas, was andere Rassen nicht können. Ich kann es nicht einmal genau benennen, aber die meisten Shiba/Akita-Halter wissen, wovon ich rede.

Ganz besonders kann ich es nicht leiden, wenn jemand von „kleinen Akitas“ oder „großen Shibas“ quasselt. Ich meine damit Rassenkundige. Sicherlich ist der Akita dem Shiba (und anderherum) ähnlicher als ein Pudel oder ein Border Collie…

Dennoch ist es so, dass ich defintiv für mich sage: Shibas sind anders.

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[Shiba in der Farbe Rot mit Sashige]

Ich empfinde den Shiba als menschenunabhängiger als den Akita. Das klingt vielleicht attraktiv, weil „unabhängig“ nach menschlichen Maßstäben als erstrebenswert gilt. Bei Hunden heißt das aber, dass man sie erst einmal von der Kooperation überzeugen muss. Der Akita erscheint mir da als prädestinierter und brauchbarer.
Der Shiba… der Shiba ist da bisweilen sehr anstrengend. Nein, der Akita ist keineswegs einfacher zu führen, aber ist der Menschen mehr „zugetan“. Gerade das zeichnet ihn aus. Im direkten Vergleich schneidet der Shiba oft „schlechter“ ab. Ja, es gibt sogar Rassenkundige, die halten ihn für abfällig und jähzornig. Und auch wenn ich Shibas wirklich liebe, der Shiba kann genau das sein. Natürlich nicht um uns zu ärgern, er ist eben einfach so. Bestes Beispiel ist Yomas „Fotogesicht“ – er mag es nicht, fotografiert zu werden und das sieht dann IMMER so aus:

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[Shiba in der Farbe Rot]

Der Akita hingegen ist dem Menschen zwar zugetan, ist dafür bei anderen Hunden noch wesentlich kniffliger zu führen als der Shiba. Der Akita hat ein breites und feines Reportoire an Ausdrucksverhalten, keine Frage. Allerdings kommt es beim Gegenüber vielleicht nicht an, da dieses „handfester“ spricht als der ursprüngliche Akita. Hinzu kommt, dass er – vermenschlicht gesprochen – zu stolz ist, um einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen.
Nein, er ist kein „aggressiver“ Hund, der andere unterbuttern will. Fühlt er sich aber herausgefordert, lehnt er diese Herausforderung nur selten ab.

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[Akita in der Farbe Brindle/Gestromt mit Rot]

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[Akita in der Farbe Weiß]

Etwas, was den Akita ausmacht, ist seine schnelle Auffassungsgabe und eine gehörige Portion Selbstbewusstsein.
Akuma, einer meiner Shibas, ist ein Ressourcenverteidiger par exellence. Auch soziale Ressourcen werden intensiv beschützt. Er ist unglaublich eifersüchtig, ganz besonders wenn es um mich geht. Bei bekannten Hunden haben wir es eigentlich auf ein erträgliches Level geschafft, bei unbekannten Hunden ist es noch stark ausgeprägt.
Nachdem er Souji, den Akita meiner Freundin, kennengelernt hatte (und Souji Akuma für ungefährlich befand), widmete ich mich der Schönfütterung. Akuma braucht bekanntlich länger, allerdings meinte Souji, es sei „lustig“, Akuma ein bisschen zu ärgern. Er regt sich dann halt so schön auf.
Also gibt Souji mir ein Küsschen, Akumas Proteste wurden einfach hinweg ignoriert.
Akitas tun dies. Sie veralbern einen. Nicht bösartig oder weltenherrschermäßig, aber es gehört zu ihrem Wesen. Wo der Shiba deutlich mehr „ernster“ Choleriker ist bisweilen, ist der Akita ein Komiker mit schwarzem Humor.

Wer also gerne einen unabhängigen Hund sucht, der sich nicht für Wiesen-Hausfrauen-Plauder-Treffs eignet, sondern der sinnvoll beschäftigt werden will, wird mit einem Hund belohnt, der ursprüngliches Verhalten mit Charakter besitzt, wird unter Garantie bei den Japanern fündig.
Ich kann nur jedem anraten, ausnahmsweise nicht nach Größe zu entscheiden – denn um wieder zu meiner Kernaussage zurückzukommen: der Akita ist kein großer Shiba und umgekehrt – sondern nach Wesenszügen. Jagdverhalten ist bei beiden Rassen inklusive, aber wohl nicht schlimmer als bei anderen Solitärjägern.

2010 (10 von 41)

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Ich persönlich wollte einen Akita, da ich keine kleinen Hunde mochte. Durch Umwege bin ich aber zum Shiba gekommen und was soll ich sagen: es war die richtige Entscheidung!

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28 Kommentare zu “Stolze Japaner: Akita & Shiba

  1. Wuff! Da hat sich der Akuma so schön aufgeregt! Das mach ich nächstes Mal wieder! Da überschütte ich dich mit Küsschen und klaue dem Akuma alle seine Leckerlies! Der ist eh zu fett ❤ Dann teile ich sie mit Yoma… oder nein… doch nicht. 🙂 Wuff! Bis bald!

      • Es war einfach störend, so viele Klischees über diese Hunde zu lesen… nicht, dass nicht einige stimmen und ich die Wahrheit gepachtet habe, aber etwas Aufschlüsseln und Differenzieren… das war nötig.

    • Noch viel interessanter fand ich, wie du, trotz körperlicher Überlegenheit in der Wohnung zurückhaltend warst (da soll noch mal jemand sagen, Akitas wären „Kampfhunde“!) – schon wie Shiro. Hast dir natürlich nicht nehmen lassen, doch ein bisschen die Grenzen, die dir Akuma gesteckt hat, „erweitert“ zu interpretieren! 😉

  2. kann dem nicht ganz bei pflichten
    Boss spielen ? sicher muß ein Akita mit Gefühl und eine gehörige Portion Erfahung geführt werden
    aber ohne eine Rangordnung Disziplin und Konsequenz würden viele Begegnungen ob Wild oder Fremder Hund im Wald zu einer Katastophe führen, ob Akita oder nicht.
    Gut wenn man seinen Hund nur an der leine führt kann auch nichts passieren
    Meiner Meinung nach ist für mich ein Akita oder nordische Rassen allgemein keinesfalls ein Anfängerhund .
    einen solchen Hund kann man nicht allein durch das Leben laufen lassen und er erzieht sich selber ( ich denke hier an diejenigen die sich überlegen eine derartige Rasse als ersthund anzuschaffen und ohne Erfahrungen )
    das kann im besten fall nur im Tierheim enden.
    oder siehe Vorfall Daupthetal

    und ein Hund ist auch kein Wolf

    aber schön geschrieben ist der zweite teil dennoch

    • Konsequenz heißt doch einfach nur, dass ich gewisse Dinge immer gleich mache – also, wenn ich nicht will, dass der Hund im Bett schläft, darf er einfach NIE ins Bett – allerdings mss man bei der Konsequenz durchaus Acht geben:
      Es gibt im Laufe des Hundelebens durchaus Regeln, die überflüssig geworden sind oder Ressourcen des Hundes beanspruchen, die ich anderweitig brauche (Impulskontrolle, Frustrationstoleranz…) – also ändere ich diese Regel. Bin ich deswegen inkonsequent? Ich mache mich doch buchstäblich zum Affen, wenn ich Dinge verlange, die der Shiba und Akita als unsinnig berachten – vielleicht sind es ja wirklich?
      Disziplin? Was stellst du dir darunter vor?

      Beim Thema Rangordnung – und genau deshalb habe ich es angesprochen und den armen Wolf als Beispiel gebracht, weil dieser Rangordnungsmist (entschuldige!) aus der Wofsbeobachtung stammt. Es wuden Gehegewölfe, zusammengewürfelt, beobachtet und falsche Schlüsse daraus gezogen. Lies dir mal bitte David Mechs Aufklärungen dazu durch.
      Eine Rangordnung zwischen Hund und Mensch kann es nicht geben, weil Hund und Mensch kein Rudel bilden. Hinzu kommt, dass Hunde semi-solitär sind. Wir machen uns so gerne zum Alphahorst, weil wir diese seltsamen Rangordnungen (wie sie bei Primaten auch vorkommen!!) als Vorbild nehmen.
      So, nehmen wir mal an, die Rangordnung gäbe es so – ein Leittier ist souverän und ruhig und entschärft Konflikte. Der Mensch hingegen meint, er müsse Macht aufs Tier ausüben. Und das geht beim Nordischen und inbesondere beim Japaner total in die Hose, jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit hoch.
      Ein Leittier kontrolliert auch nicht den Freilauf eines anderen, also ist es unerheblich für den Freilauf eines Akitas, wer der „Boss“ ist. Bei einfühlsamer Beschäftigung und richtigen Entscheidungen, folgt der Akita. Das macht ihn aus. Dazu brauche ich keine „Härte“ oder „Strenge“ und ganz sicher keine „Rangordnung“. Diese ordnung braucht NUR der Mensch, der Hund kennt seinen Platz, wenn (!) der Mensch nicht ganz unfähig ist.

      Und da bin ich einfach anderer Meinung. Hundemenschen, die seit 30 Jahren Hunde haben, machen es vielleicht 30 Jahre lang falsch! Ein Anfänger kann noch offen für Neues sein.

      Erziehung ist für mich ein Miteinander. Kein Selbstläufer.

  3. Dem kann ich nur zu 100% zu stimmen. Nach 30 Jahren mit nordischen und japanischen Hunden bin ich ganz sicher kein Alpha, mein Akita darf mal ins Bett und mal nicht…. Wie es eben gerade passt. Ich habe nie einen höflicheren Hund gehabt, sie fragt immer, was erlaubt ist und was nicht! Aber nur solange ich auch höflich und respektvoll bin. Mittlerweile fragt Madam Akita mich, ob wir das Reh jagen, wenn ich sage:nee, heute nicht! Dann jagt sie nicht, warum auch, wenn in der Familie kein Bedarf besteht!

    Ich find diese Aussage, der Akita ist kein Anfängerhund, immer etwas unangenehm-als wäre ich, weil ich einen Akita hab, etwas Besonderes (besonders toll). Das stimmt doch einfach nicht. Wer sehen will, wer zuhören will, wer Respekt hat und wer sein Leben mit einem Hund teilen will – wo soll das Problem sein?

    • Ich habe schon von vielen Akita-Besitzern das Gleiche gehört – hat der Akita eine Aufgabe, und das kann auch „nur“ sein, den Menschen sicher nach Hause zu bringen, dann tut er das. Mitunter ein sehr deutlicher Unterschied zum Shiba.
      Ich finde es aber sehr schön, dass unter den Akita-Besitzern doch einige Menschen sind, die den Hund nicht verkennen, die nicht von Rangordnungen sprechen (noch einmal, ein einigermaßen fähiger und respektvoller Mensch wird vom Hund sowieso als „Führung“ wahrgenommen!), denn was ich teilweise im Internet so lese, finde ich fürchterlich. Wir lieben doch an dn japanischen Hunden ihr eigenständiges bisweilen dickköpfiges Wesen, auch wenns manchmal nicht leicht ist. Da kann ich ja nicht mit „harter Hand“ kommen, zumal ich nicht glaube, dass das auf Dauer funktioniert.

      Und auch das Thema Anfängerhund! Genau so meine ich das! Sehr schön, dass es verstanden wurde. Ich habe damit sicherlich nicht gemeint, dass der Akita oder der Shiba ein Hund für Jedermann ist (das ist er einfach nicht!). Aber „Erfahrung“ ist nun einmal nicht nur ein Gütesiegel.

  4. ich möchte auch kurz etwas zu dem thema schreiben

    wir haben uns als anfängerhund einen amerikanischen akita angeschafft
    uns vorher gut belesen und waren recht skeptisch hunde haben wir beide im elternhaus gehabt
    also nicht ganz unerfahren
    wir haben uns auf der suche nach einer welpenschule gemacht was gar nicht so einfach war
    viele haben uns erst gar nicht angenommen. so einen wollen wir hier nicht haben hat man uns gesagt
    als wir eine gefunden haben mußten wir nach drei tagen auch wieder gehen unser stänkerte nur und suchte ständige auseinandersetzungen

    dann kam die hundeschule und der hatte uns gleich gesagt das er schon eimal einen akita hatte er nicht mit den anderen hunden zurecht kam da war er sechs monate anfangs ging alles gut aber nach wenigen tagen kam es schon zur auseinandersetzung mit einem dackel den er gebissen hatte danach immer und imemer wieder ärger
    mit neun monaten versuchten wir unser glück nochmals in einer anderen hundeschule das gleiche wieder aber da fing der andere hund an zu giften das war ein jack russel der im hohen bogen durch die luft flog und schrecklich blutete.

    zuhause ist er recht lieb und gelassen macht nichts kaputt und hören tut er recht gut
    platz sitz und alles klappt recht gut
    nun zu dem bett da haben wir ihn immer mal mit reingenommen aber das geht gar nicht mehr
    er knurrt uns immer wieder an wir müssen die schlafzimmertür schließen

    im wald ohne leine fuktioniert überhaupt nicht er ist nach kurzer zeit verschwunden und nicht mehr abrufbar
    mit weibchen kommt er eigentlich klar nur mit rüden geht gar nicht mehr er wiegt ca. 53 kilo und ich muß ihm immer direkt neben mir haben sonst kann ich ihn nicht mehr halten
    und ich wiege auch nicht gerade wenig auch mein man hat da probleme
    das ist stress pur

    mein man hat eher seltener mit der erziehung zu tun da er häufig auf dienstreisen ist
    geschlagen wurde er von mir noch nie nur auf die erde habe ich ihn das ein oder andere mal gedrückt
    der hätschelt ihn auch nur

    abgeben käme aber dennoch nie in frage dafür lieben wir unseren bären zu sehr

    • Für mich klingt das jetzt, aus der Ferne mit diesen Informationen, die mir vorliegen, als wäre der Hund in solchen Situationen orientierungslos. Er hat dabei eien Strategie entwickelt, diese Situationen zu bewältigen. Hunde behalten erfolgreiches Verhalten bei.

      Richtig sauer stößt mir aber auf, dass ich wieder hören muss, dass Hundeschulen und Hundetrainer Akitas ablehnen. Das ist nicht das erste Mal, dass sowas erzählt wird. Es ist ja geradezu eine Schande. Das spricht nun einmal nicht für die Kompetenz des Trainers (etwas anderes ist, wenn der Trainer sagt, er traue sich die Rasse nicht zu).
      Mein Shiba-Rüde wurde in seinem Vorleben von verschiedenen Hundetrainern misshandelt. Das begann ebenfalls in der Welpengruppe. Er wurde heraus separaiert, weil er zu wild spielte. Dass man nicht hingegangen ist, und dem Tier gezeigt hat, wie es AUCH geht, ist fahrlässig. Hinzu kommt, dass Akita- und Shiba-Welpen einfach mal gerne mordsmäßig gefährlich aussehen beim Spielen.
      So fördert man schon früh, dass sich der Japaner merkt: Andere Hunde = blöd!
      Am besten „maßregelt“ der Trainer noch ein bisschen stümperhaft herum, damit sich dieses Gefühl im Hund festigt.

      (Der Dackel… wurde beschädigend gebissen?)
      Ich glaube zwar, dass die Hundeschule-Odyssee gut gemeint war, aber den Hund noch mehr in seinem Verhalten verunsichert und verschlimmert hat, das vermute ich zumindest sehr stark. Er hat von anderen Hunden, die sich ungebührlich verhalten (und dafür hat dr Akita ein ganz feines Gespür!), die Nase voll.

      Wenn der Akita zum Ressourcenverteidigen neigt (deswegen knurrt er wohl, weil er aufs Bett möchte?), sollte daran gearbeitet werden. Der Hund mss Alternativen lernen. Zuerst einmal, wie Sie schon richtig gehandelt haben, muss das Privileg auf dem Bett zu liegen entzogen werden. Dann sollte aber sofort damit begonnen werden, dem Hund ein zuverlässiges „Runter“-Signal beizubringen. Er soll ja wissen, was er machen soll. Dies darf durch hochwertige Belohnungen geschehen. Das Heruntergehen sollte für den Hund lohnenswert sein, man darf den Akita durchaus mehrmals bitten, ohen sein Gesicht dabei zu verlieren. Auf Couch oder Bett darf er nur liegen, wenn er sich an Ihre Spielregeln dabei hält. Bei all meinem Heititei und Wattebauschwerfen.
      Ich lese insgesamt aber schon eine leichte Überforderung bei Ihnen heraus?

      Und als kleiner Tipp – körperliche Gewalt wie „auf die Erde drücken“ bewirkt höchstwahrscheinlich genau das Gegenteil, von dem was Sie wollen: Der Akita wird sie nicht ernster nehmen, er wird eher das Vertrauen verlieren. Es ist doch nur ein hilfloser Versuch, die Zügel an sich zu reißen. Ich will Sie nicht damit angreifen, sondern versuche, aus der Sicht des Hundes zu sprechen (bzw. was ich vermute). Werden Sie stattdesen in Ihren Wünschen klarer. Schreiben Sie sich doch einmal objektiv die Problemsituationen Ihres Hundes auf und wie SIE SELBST dabei reagieren.

      Hat der Akita denn eien Aufgabe, Kopfarbeit, die seine Intelligenz fordern? Wie sieht sein Tagesablauf aus (Über- oder Unterforderung?)…

  5. Hallo,
    ich bin 15 und habe einen Akitarüden. Anfangs war er auch sehr heftig, gerade mit anderen Rüden. Meine Eltern hatten es dann schlichtweg über körperliche Gewalt versucht(Auf Anraten der Hundeschule, die hat uns dann nie wieder gesehen). Als ich 12 war, habe ich angefangen mit ihm zu trainieren und es über Liebe und Konsequenz ausprobiert. Hat funktioniert, worüber ich sehr stolz bin! Jakko ist mittlerweile ein gut erzogener Akita, der seinen eigenen Kopf hat, aber dennoch auf ein „Nein“ hört und schaut, dass er seine Aufgabe, nämlich mich zu beschützen und meine psychische Gesundheit zu gewährleisten(Bin da leider nicht ganz so auf der Höhe).
    Ich finde es schade, dass Akitas nicht als Therapiehunde gewollt werden. Jakko ist selbst ohne Ausbildung ein perfekter Therapiehund und tut das Richtige im richtigen Moment. Akitas sind für mich DIE Hunde und ich werde wohl immer einen haben 🙂

    • Ich habe schon des Öfteren gehört, dass Akitas ihren „Job“ sehr ernst nehmen und machen. Ich glaube, das unterscheidet sie noch einmal von den Shibas.

      Danke für deinen interessanten Kommentar!

  6. Mein Hund ist letzte Woche von einem Akita fast totgebissen worden. Hundeerfahrung der Halterin insgesamt: 10 Monate. Einsicht geht gegen null; immerhin will sie ihn jetzt „erstmal“ (!) an der Leine führen. Toll. Wissen Sie, was mit der Dame passiert, wenn dieser 45-Kilo-Hund losrennt? Wer keine Hundeerfahrung (im Allgemeinen) hat und nicht sehr gut weiß, wie (im Besonderen) Akitas „ticken“, kann und darf solche Hunde nicht halten.

    Ich sitze gerade neben meinem „zusammengeflickten“ Hund. Wissen Sie, wie ich mich beim Lesen Ihres Geschreibs gefühlt habe?
    Zitat: >>Diese Hunde wissen selbst, wo es lang geht.<<
    Na, dann viel Spaß allen, die so einem Hund begegnen.

    • Wissen Sie, es tut mir leid, dass Ihrem Hund das widerfahren ist.
      Aber wissen Sie auch, dass ich nicht nur schrieb, „Lasse machen“, sondern „brauchen Führung“ – nur kann man sie eben nicht zum Gehorsam zwingen („wissen selbst, wo es lang geht!“). Die Kooperation mit dem Menschen ist die Kunst und erfordert viel Arbeit, Geduld und Respekt. Es ist selbstverständlich, dass ich einen Hund so nicht einfach mal laufen lasse und „die regeln das unter sich.“ – Da hat so gut wie jeder Hund beim Akita verloren.

      >>Der Akita hingegen ist dem Menschen zwar zugetan, ist dafür bei anderen Hunden noch wesentlich kniffliger zu führen als der Shiba.

      >>Sicherlich, der Hund braucht Orientierung. Aber er braucht keine Machtkämpfe.

      Aber man kann selektiv natürlich herauslesen, was man möchte, ganz besonders wenn man schon durch einen Vorfall Erfahrungen machen musste. Übrigens ist ein „Totbeiß“-Akita ein deutliches Zeichen dafür, dass der Hund eben nicht richtig behandelt wurde und schon gar nicht richtig geführt wird.
      Nur mir nun indirekt zu unterstellen, ich stelle Freifahrtsscheine für gefährliche japanische Hunde aus, das finde ich ein bisschen frech, allem Leidenswege zum Trotz. Das hätte Ihnen und Ihrem Hund auch mit einem deutschen Schäferhund passieren können.

      Genau solche Vorfälle geben den Akitas (und Shibas) einen schlechten Ruf. Er ist eben kein Hundewiesen-Hund, der mit jedem Spieli-Spieli machen kann, genau was ich schrieb.

      Ich kenne einige Akitas, und nur welche, die zumindest mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen nicht auskommen – von denen hat aber noch nie einer einen anderen „totgebissen“. Vielleicht wars auch ein American Akita – die sind noch einmal anders, denn 45 kg finde ich selbst für einen ausgewachsenen Rüden etwas viel. Das ist Malamute-Gewicht.

  7. Hallo, wir haben seit 10 Wochen einen Shiba aus dem Tierheim. Yuna ist 2 Jahre alt ( man kann sie aber locker für ein Welpe halten ), kommt ursprünglich aus Ungarn und hat in einem Kellerverlies gelebt. Sie kannte nichts, wirklich gar nichts und hatte vor allem Angst. Sie war nicht stubenrein, kannte keine anderen Tiere und weiß nicht was spielen bedeutet. Nach den Zitzen zu beurteilen hat sie mindestens einmal Junge getragen.
    Seit wir sie haben arbeiten wir konsequent mit ihr und sind froh, dass sie tagsüber stubenrein ist. Nachts passiert es nur noch manchmal und auch da werde ich nicht schlau. Die Nachtstunden sind immer gleich auch der Abendspaziergang ist gleich lang. Wir behandeln sie respektvoll und angemessen ihres Verhaltens uns gegenüber. Ein „Nein“ heißt Nein. Erstmal um ihr Orientierung zu geben, danach sehen wir weiter.
    Schwierig ist der Spaziergang, wenn ich sie rufe setzt sie sich hin und schaut in die andere Richtung. Sie ignoriert mich völlig und hat dabei einen langen Atem. Allerdings, wenn ich mich auch hin setze und in die andere Richtung schaue, dann kommt sie irgendwann um zu sehen was ich tue. Aber das heißt nicht, dass wir dann gleich weiter gehen können.
    Die Nachmittags- und Abendspaziergänge erweisen als sehr schwierig. SIE WILL NICHT!!!
    Wir müssen sie von ihrem Platz zur Tür schleifen, ist sie aber erstmal draussen, geht es erstmal relativ gut. Hat Yuna ihre Geschäfte erledigt sieht sie keinen Sinn darin weiter zu laufen. Mit allen vier Pfoten stemmt sie sich in den Boden und läßt sich ziehen. Zwischendrin gibt sie scheinbar mal auf, sodass wir das Gefühle haben so jetzt läufts, um dann aufs neue zu stemmen.
    Abends dann wird sie unruhig, sie läuft durchs ganze Haus immer und immer wieder. Legt sich auf ihr Platz, um gleich wieder auf zu springen um durchs Haus zu laufen. Tagsüber liegt sie auf ihrem Platz im Wohnzimmer und schläft oder schaut nach den Katzen oder geht in den Garten.
    Ich glaube, sie hat ihre Aufgabe noch nicht gefunden oder es macht ihr Angst. Obwohl, heute Morgen war sie mit in meinem Behandlungszimmer und hat dort auf ihrem Platz gelegen, während ich behandelte. Dies ist neu und macht mir neue Hoffnungen.
    Trotzdem frage ich mich, was ich noch anders oder besser machen könnte um einen besseren Umgang mit ihr zu finden.
    Ich hoffe du hast ein paar Tipps bzw. Anregungen für mich

  8. Hallo,

    da mein erster Hund auch ein American Akita geworden ist teile ich mal meine Erfahrung mit der wundervollen Hündin hier mit.
    Erstmal ich wollte als ersten Hund ein ganz anderen Typ von Hund schon seit Jahren, aber wie es das Schicksal so wollte wrde ein Akita Mädchen der erste Hundemitglied .

    Wir waren zwei Monate in der Welpenspielstunde wo wir auch aufgenommen wurden und die Trainerin auch wenn der Hund aus der Reihe tanzte nicht überfordert erschien. War natürlich nur Welpenstunde. Dannach gingen wir nicht mehr dahin und suchte was anderes für die Erziehung. Hatte nichts mit der Hundeschule noch mit der Trainerin oder den Hund zu tun. Ab Beim nächsten Trainer sah ich am erstgespräch als er mir den Tipp gegeben hat den Hund einfach zu ziehen wenn er nicht folgt das es eher nichts für uns ist. Dannach wurde der Hund mit 7 Monaten läufig. Der nächste Versuch in einer Hundeschule wo wir zwei Wochen vorher den Termin mit der Frau des Trainers ausmachten um in der Gruppenstunde mitzumachen endete mit einer Unerreichbarkeit des Trainers, weder vor Ort noch am Handy schon ne Stunde vor dem Termin. Es hatte zu Folge das wir über eine Stunde auf ein Parkplatz gewartet haben.
    Noch ein Versuch wo ich ein Trainer mit Jagdhunde Erfahrung und Jagdschein zwei Mal eine Nachricht hinterliess und auch gesagt habe das es sich um ein American Akita handelt endeten so wie sie anfingen, meldete sich nie zurück.

    Der Hund ist mittlerweile 14 Monate alt. Eine sehr liebe wundervolle Hunde Dame. Weil die mitten in der Natur aufwuchs und auch fast jeden Tag neue Leute begegnete und andere Hunde , sowie weil ums Gelände herum wo wir wohnen sich immer Leute rumtreiben ,quasi vor der Haustür ist die sehr lieb mit allen Hunden und Menschen . Kam auch häufig vor das ich diewegen den Jagdtrieb aus dem Augen verlor im Wald und dann irgendow mit fremden Menschen mit oder ohne anderen Hund gewesen ist. Die will auch zu jeden hingehen und ihn grüssen.
    Die paar Male wo es zu Raufereien kam fing es von der Seite der anderen Hunde und die hat ihnen sehr konsequent und liebevoll gezeigt dass sowas mit ihr nicht zu machen ist oder halt wo die Grenzen sind. Ausser natürlich in zwei Fällen wo die noch als kleines Baby von Erwachsenen Hunden angefallen wurde, aber Gott sei Dank nichts weiterhin schlimmes hat die auch sehr gut und mutig verarbeitet ohne ihre Gutmütigkeit und Sanftmut zu verlieren.

    Das einzige Problem ist der Jagdtrieb , am Anfang auch die Leinenführigkeit weil die sich mit ganzen Einsatz weigerte mit Leine zu laufen. Meine Unerfahrenheit konnte sehr schlimm für den Hund und für mich enden, den die war öfters durch die Strasse oder da wo ein Hund alleine nicht hingehört, auch die Frust die einem sowas bereiten kann kann langfristig das Verhältniss schaden, Gott sei Dank gab es immer eine Hand im Himmel die die kleine wieder bei mir oder bei lieben Menschen führte wenn die mal wieder zu ihren Jagdsessions abflitzte und es gab ach in der Strasse keinen Unfall. Mittlerweile hat sich auch das sehr verbessert , das meiste kam die ersten Monate vor, mit der Zeit lernt man seinen Hund kennen und der Hund weiss schon von Anfang an was man von ihm erwartet , nicht nur die Richtung, sondern die wissen genau was Sinn für Sie macht, was der Halter sich wünscht und in welcher Richtung es gehen wird. Kann mittlerweile mit Sicherheit sagen dass deren Wahrnehmung der Wahrnehung eines klein Kindes nahe kommt, in allen Bereichen, auch in den Bereichen die weniger mit Hundeangelegenheiten zu tun haben.

    Ich bin froh das ich so ein tollen Freund gefunden habe, der auch von lieber und sozialer Natur ist. Dennoch wurde ich in einer Stadt auf keinen Fall so ein Hund halten. Wir hatten einfach Glück das wir in ein Gelände mit viel wald und Natur drum herum wohnen, sonst glaube ich wäre der Hund unterfordert.

    Das mit den Jagdtrieb istund den Eigensinn ist das worauf ich mich fokussieren soll um ihn besser zu verstehen. Der Punkt mit der sozialen Verträglichkeit ist Gott sei Dank bis jetzt beispielhaft, die ist sozialer als ich auf jeden Fall :D, aber denke Mal dass hat auch mit der Umgebung zu tuen wo die schon als Welpe so aufgewachsen ist.

    Soviel zu uns, alles Gute und

    ein schönen Gruss!

  9. „Ich kenne einige Akitas, und nur welche, die zumindest mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen nicht auskommen – von denen hat aber noch nie einer einen anderen „totgebissen“. Vielleicht wars auch ein American Akita – die sind noch einmal anders,“

    Was soll das denn heißen ?

    • Ich habe den American Akita deshalb vermutet, weil 45kg für einen japanischen Akita sehr viel/zu viel ist.

      American Akita sind auch vom Gemüt her einfach noch einen Tick anders – überhaupt sollte das Molossererbe im Akita nicht veranchlässigt werden.

  10. Ich kenne einige Akitas, und nur welche, die zumindest mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen nicht auskommen – von denen hat aber noch nie einer einen anderen „totgebissen“. Vielleicht wars auch ein American Akita – die sind noch einmal anders,

    Was soll das denn heißen?

  11. Ich habe zwei Akitas (Männlich und Weiblich). Der Männliche ist rein rassiger japanischer Akita da bin ich mir sehr sicher. Aber beim weiblein bin ich bissn unsicher ob es ein shiba ist oder ein akita. Sie ist jetzt in zwischen 6 Monate und ist ziemlich klein im gegensatz zu unserem Männlichen Akita (8Monate). Aber trotzdem ähneln sich beide ziemlich 🙂 aber habe trotzdem bedenken.

    • Viel Spaß mit zwei pubertierenden Japanern… ist nicht mehr lang hin. 😉

      Eigentlich müsste man den Unterschied zwischen Shiba und Akita in dem Alter sehr schnell sehen……

  12. Habe einen Akita Rüden und bin sehr zufrieden mit ihm, sind echt tolle Hunde, der Akita gefällt mir vom aussehen viel besser. Aber der Shiba ist auch auf einer Art und weise toll.

    Gruß Sandra

  13. Ich bin nach wie vor hin und hergerissen von diesen Hunderassen! Shiba Und Akita! Sie begeistern mich ich lese mich kreuz und quer durch alle möglichen Berichte über diese Hunde….. und nein, ich habe noch keinen! Mein Kollege hat einen Akita der eine kleine Katastrophe ist 🙂 Er ist innerhalb der Familie immer mal wieder hin und her gereicht worden und hat 0 Bindung zum Besitzer!
    Auch wenn ich noch nie einen eigenen Hund hatte, bin ich Felsen fest davon überzeugt, das man mit Liebe, Respekt, Geduld und Feinfühligkeit sowie klarem und konsequenten Verhalten auch als „Anfänger“ die nötige Akzeptanz eines Japanischen Spitz erlangen kann und dieser einem treu zur Seite steht.
    Sobald ich die nötige Zeit habe, werde ich mir mit ziemlicher Sicherheit einen solchen „Freund“ in die Familie holen. Ich freue mich darauf!

  14. Eine Lanze für den Shiba…!
    Ich bin nun seit einem Jahr stolze Hundehalterin eines Shiba Rüden. Klar ist er ein Dickkopf…und er möchte auch gerne eigene Wege bestreiten…aber ein schnalzen mit der Zunge und er läuft neben mir her. Sein Jagdtrieb ist sehr ausgeprägt, aber hier gebe ich ihm die Möglichkeiten diesen spielerisch einzusetzen, und man mag es kaum Glauben, mein Milo apportiert sogar gerne Bälle.
    Zu Hause ist er ein sehr ausgeglichener verschmuster Zeitgenosse, er liebt es mit den Kindern auf der Couch zu kuscheln.
    Ich habe mit unserem Shiba die Erfahrung gemacht das er sehr loyal seinem Menschen (mir) gegenüber ist. Auch reagiert er sehr neugierig und aufgeschlossen auf andere Hunde selbst auf andere Rüden. Er war noch nie aggressiv gegenüber anderen Hunden. Er würde wenn sie es wollten, auch mit Katzen spielen.

    Milo ist mein erster Hund, also hatte ich auch keine Erfahrung, allerdings habe ich mich 3 Jahre mit der Rasse Akita und Shiba auseinandergesetzt. Habe mit Züchtern gesprochen und habe mir Ratschläge von anderen Haltern eingeholt. Hierzu kann ich aber sagen, dass fast 90% aller Halter aus den Foren mir als Ersthund von einem Shiba abgeraten haben. Und hier kann ich sagen sie hatten unrecht…!!
    Der Schlüssel liegt hier wirklich in der liebevollen aber konsequenten Erziehung, also fast genauso wie ich meine Kinder erziehe.

    Ich würde die Entscheidung immer wieder treffen einen Shiba Inu zu adoptieren. Ich finde es ist eine wundervolle Hunderasse.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Das liest sich schön, so wie fast alle, die den Shiba vor der Pubertät beschreiben. Die Leute hätten ja Unrecht gehabt.

      Warten wir mal 2 Jahre und du berichtest mir dann, ob es immer noch so easy läuft.
      Zu 90% wird es anders sein und auch dein Milo wird anfangen, Hunde auszusortieren, nicht mehr auf deinen Zumgenschnalzer zu reagieren. Wenn er dan. 3 oder 4 Jahre alt ist: schreib mir nochmal. 😉
      Geläutert und demütiger, hoffe ich.

  15. Hallo kareki, erstmal liebe Grüße von mir zu dir. Am 28.05.17 konnte ich unsern Yoshi, ein Shiba Inu, beim Züchter abholen. Ich war glücklich, nach ca. 2 Jahren „Abstinenz“ wieder einen Hund bei mir zu haben. – Theoretisch habe ich die sogenannte „Hundeerfahrung“, da mich Hunde schon ungefähr 40 Jahre lang begleiten. Doch ich finde, man lernt nie aus und jeder Hund ist ander. Mit Yoshi habe ich (im Augenblick jedenfalls) keine Probleme. Noch ist er „pflegeleicht“ oder wir verstehen uns einfach „nur gut“. Allerdings habe ich eine Frage, was Gewicht und Größe des Shiba betrifft. Sie wachsen alle unterschiedlich, das ist mir klar, doch unser Yoshi ist mit seinen (jetzt) 4 Monaten schon 9,4 kg schwer und ca. 40 cm groß. Ich habe schon einiges über die Shiba Inus gelesen, unter anderem auch, dass sie mit ca. 9 Monaten ausgewachsen sein sollen, was die Widerristhöhe betrifft. Nun vermute ich, dass er größer wird als 41 bzw. 43 cm (was mich überhaupt nicht stören würde, ganz im Gegenteil, ich lieb ihn so wie er ist). Kannst du mir etwas dazu sagen, konntest du in der Richtung schon Erfahrungen sammeln? Die Angaben die ich bisher im Internet dazu gefunden habe waren für mich ziemlich unbefriedigend. Vielleicht weißt du ja, ob es sowas wie eine „Gewichtstabelle vom Shiba Inu im Wachstum“ gibt? Das wäre toll. Ich sag schon mal „dankeschön im Voraus“, die Gabi aus Engelskirchen.

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