Kompetenzgerangel

Ich sitze ja schon seit Tagen an mehreren Einträgen, die ich noch nicht so ganz fertigstellen kann, wie ich mir das gedacht habe. Deshalb kommt dieser hier dazwischen.

In einer Facebook-Gruppe gab es eine interessante Quintessenz, nachdem ich das NILIF-Prinzp kritisierte und bis heute noch keine Antwort darauf bekam, warum es ach so natürlich sei für einen Hund, für sein Futter zu arbeiten bzw. seine Mitarbeit darüber zu erzwingen.
Natürlich wäre, dass der Hund sich sein Futter erjagen dürfte, und nichts anderes!

Jedenfalls ist ein japanischer Hund, der nicht jagen geht und dazu noch ohne Halsband und Geschirr (oder gar Leine) geführt wird, ja ein ganz toll erzogener Hund.
Nun muss ich dagegen halten, dass einer meiner Shibas nicht mal von sich aus jagt und dennoch nicht immer ohne Schleppleine laufen kann; der andere, der ein leidenschaftlicher Jäger ganz seines Ursprungs entsprechend ist, dagegen sehr zuverlässig abgeleint werden kann. Und auch noch OHNE Halsband und Geschirr und das auch noch im wildreichem Wald, also an einem Ort, wo ich als Mensch das Wild meist nach meinem Hund sehe – außerdem geht Akuma gerne auf Spur (vor allem im Wald!). Das habe ich bei einem Akita noch nie gesehen, den ich vor allem als Sichtjäger wahrnehme.
Ich bin also scheinbar ganz toll nach dieser Logik und das noch ohne Futtererpressung! Geradezu kurios, dass das Bindungs-Argument nicht kam!

Der Shiba ist ein vorzüglicher Solitärjäger, der sich von seinem Menschen löst, um eigenständig zu jagen.
In Deutschland ist er  für den jagdlichen Gebrauch ungeeignet, was wohl an seiner Ursprünglichkeit liegen dürfte.
In Japan gibt es noch einige Jäger, die auf sein Können schwören, sie werden gerne als Vogeljäger eingesetzt wie für Fasane und Enten, aber auch Kaninchen, Füchse, Waschbären und sogar Hirsche fallen in seinen Einsatzbereich.
Selbst in seiner Heimat verliert der Shiba zunehmend an Bedeutung als Jagdhund, die meisten von ihnen sind reine Begleithunde geworden. Meutehunde wie die seltenen Kai Ken oder der gehorsamere Kishu Ken lösten ihn ab – aber auch diese Hunde werden nicht wie unsere Jagdhunde auf Leistung gezüchtet.

Akuma in verschiedenen Gebieten/Situationen zu verschiedenen Jahreszeiten, ganz ohne „Hilfsmittel“. Möglich durch gutes, fortwährendes Jagdersatztraining:
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