Das bin ich!

Damit ich nicht mehr ganz so anonym vor mich hintippe und dies auch schon bemängelt wurde, gebe ich (mehr oder weniger) preis, wer ich bin.

Ich bin eine Heititei-Hundetante in Bayern, die so ein bisschen amateurmäßig versucht, gewaltfreies Hundetraining unter die Leute zu bringen. Dabei bilde ich mich regelmäßig fort, sofern das überhaupt möglich ist (Die Bezeichung Hundetrainer ist in Deutschland nicht geschützt und deshalb können sich auch Idioten so nennen).
Ich bin kein Anhänger irgendweiner Hundetrainer-Bewegungen oder -schulen, aber ich schaue zu, dass meine Werkzeuge so positiv verstärkend wie möglich sind.
Wie ich genau arbeite, kann hier nachgelesen werden.

Mein Herz hängt an nordischen Hunden, ganz besonders aber an den Japanern. Die erziehe ich mit Leckerli und Clicker, um es zu vereinfachen.
Ich bin für eine Nothilfe tätig, die mir immer wieder ihre Problemfälle überlässt und berate. Auch vermittelt habe ich schon.
Ich vermeide Namen zu nennen, weil dies hier mein Privatblog ist und es nicht um Kompetenzgerangel gehen soll.

Mich reizen bissige Hunde und setze dabei auf Vertrauensförderung statt „harter Hand“.

Ich bin hitzigen Debatten und Konfrontationen nicht abgeneigt, aber ich nehme mir das Recht heraus, die andere Meinung nicht zu mögen!

Auf Facebook findet ihr mich hier!

soujibussi

17 Kommentare zu “Das bin ich!

  1. Hallo liebe „Ich bin eine Heititei-Hundetante in Bayern,“ ich möchte eigentlich nur danke für deine super informativen, ehrlichen und kompetenten Beiträge sagen, hier in deinem Blog, vorallem aber für die Beiträge, die du in einem Schweizer Hundeforum hinterlassen hast. Vor ein paar Wochen hab ich nämlich genau dieses Forum verlassen, da keiner der Anwesenden auch nur im geringsten versteht bzw. verstehen will, wie ein Hund lernt. Sie verteufeln jeden und alles was nicht in ihr Schema passt und sind dabei (zum Teil) wirklich sehr beleidigend. Allen voran ein sogenannter Holger…. ich freue mich richtig, dass jemand so kompetentes wie du ins Forum gefunden hat und endlich mal Klartext spricht und dass du trotz allen Anfeindungen sachlich, geduldig und nett argumentierst 🙂

    liebe grüsse aus der schweiz
    bigi

    • Liebe Bigi,

      danke für die freundlichen Worte. Leider werde ich auf sehr wahrscheinlich bald gesperrt, da mir schlimme Beleidigungen und Unruhestifterei vorgeworfen werden wird, denn das kenne ich schon. Bisher habe ich noch keinen der „Obrigkeit“ gegen mich, mal sehen, wo sich das ändert.

      Da es mir um Inhalte geht, konzentiere ich mich darauf. Wäre ja noch schöner, wenn man in einem Diskusionsforum nicht auch die andere Seite beleuchten dürfte.

    • Hallo!
      Ich habe soeben erfahren, dass ich hier namentlich genannt wurde.
      Also, dann möchte ich mich wirklich sehr für die ungeahnte Aufmerksamkeit bedanken!
      Ich wurde übrigens von meiner Mutter anlässlich meiner Geburt Holger genannt. Sie war sehr erbisst zu hören, dass du mir meinen Namen missgönnst!!!
      Ich BIN Holger. Mit viel Leib und seele.
      Leider weiss ich nicht, wer DU bist.

      Gruss aus der Schweiz,
      Holger

  2. Ich kenne Dich nicht aus einem Schweizer Forum 😉 Kürzlich bist Du in ein deutsches ‚gestolpert‘ und trittst dort nun in meine Fußstapfen,oder besser gesagt, Du erwischst die gleichen Fettnäpfe. Während Du sie noch grazil umtänzelst, habe ich mich voll darin gesuhlt. Ich lese Dich hier und dort gerne. Mach ruhig so weiter, paßt scho 😀

  3. Hallo kareki,
    ich hab mir Deinen erfrischend ehrlichen Blog gleich in die Favoriten gelegt.
    Du hast mir unendlich wertvolle Tipps für meinen Hund und mich gegeben – das vergesse ich nie. Deine Tipps haben mich in kürzester Zeit um Lichtjahre vorwärts gebracht – fast ist er ein Tut-Nix geworden………..
    Dem grünen Forum habe ich mich nach kurzem Gastspiel verweigert – zu personenkultig mit forumseigenem Mainstream 😉

    Und dass Du hier und da mal aneckst – Du schaffst das schon, laß Dich nicht unterkriegen.

  4. tolle seite und ein mitstreiter im geiste
    so wie du in bayern versuche ich mein glück in berlin die leute zu überzeugen ,das
    „hundeerziehung“ über konditionierung eine möglichkeit ist eine besondere vertrauensbeziehung zu seinem hund zu ermöglichen.
    allerdings scheitere ich immer bzw drücke ich mich wohl nicht richtig aus, wenn darum
    geht zu erklären,den unterschied zu gehemmten verhalten und den vorteilen alternativverhalten aufzubauen.da ein“gut gehemmter“ hund ja kein unerwünschtes
    verhalten zeigt. manchmal denke ich berlin ist die hochburg der hau und ruck
    gesellschaft,da ist es toll zu wissen da gibt noch leute den es auch darum geht
    das es den „trau mich nicht“hunden irgendwann mal besser geht.
    durch zufall auf deine seite gekommen und total begeistert mach weiter und gib nicht auf
    liebe grüße aus berlin

    lady-flöte

  5. Ein Hallo aus Wien!

    Vielen Dank für deinen ermutigenden Blog.
    Hättest du lust einmal deine Strategien und dein Handling bei Besuch zu erklären.

    Unsere Besucher bekommen meist einen kurz Vortrag über Beschwichtigungsverhalten 😉
    Und wir erklären kurz was man eher vermeiden sollte, weil Zora sich sonst bedroht fühlen könnte und was sie gerne mag. Bzw je nach Tagesverfassund und abhänging davon wie gut die Besucher und unsere Hündin sich kennen bitten wir auch einmal darum sie gar nicht zu streicheln sondern sie nur schnüffeln zu lassen.
    Leider fordert sie Streicheleinheiten oft sehr aktiv ein und bringt sich in Situationen, die ihr dann doch zu viel sind..

    Gestern hatten wir nach langer Zeit wieder einen für uns sehr unvermittelten schnappvorfall- ganz kurzes Freeze und calming signals wären auf einer Slow Motion Aufnahme wahrscheinlich gut sichtbar gewesen in Echtzeit eskaliert sie leider manchmal sehr schnell.

    Würde mich interessieren wie du Besuch handelst, wie machst du es wenn Freunde mit Kindern zu besuch kommen oder vermeidest du das so wie wir zur Zeit eher?

    Alles Liebe und vielen Dank, dass du eure Entwicklung mit uns teilst

    Lg Achazia

    • Hallo 🙂

      Besuch war eine schwierige Sache bei Akuma. Das war einer der Hauptgründe, warum man damals mit ihm in die Hundeschule gegangen ist (nebst Artgenossenaggression). Der Trainer hatte nach fatalen Trainingsmethoden, die alles noch schlimmer und gefähtrlicher machten, dann die glorreiche Idee, den Hund an einem Haken in der Wand festzubinden, wenn Besuch kam. Hat natürlich seiner Haltung Besuchern gegenüber nichts geändert.

      Sicherheitshalber war Akuma an der Hausleine, aber Besucher bekamen strenge Verhaltensregeln. Nicht anschauen (er hat jedes längere Gucken als Starren interpretiert, als deprivierter Hund ist er heute noch nicht so gut darin, differenziert zu betrachten) und auf keinen Fall berühren. Auch seine Ecke mit seinem Bettchen war für Menschen absoluet Tabuzone. Ein anderes Zimmer kommt meist nicht in Frage für ihn, weil ihn das stresst (von der Gruppe ausgeschlossen zu sein, wäre also kontraproduktiv – manche Hunde aber empfinden sowas als Befreiiung. Selbiges gilt für den Zimmerkennel).
      Also. Menschen sollten den Hund nicht anstarren, nicht berühren und seine Ruhezone war seine Ruhezone.
      Menschen, die sich nicht daran halten konnten oder wollten, kommen nicht mehr. Wir hatten auch Kinder da (allerdings 14 Jahre alt)… jüngere Kinder, die sich an so eine Verhaltenregel nicht halten können, kamen mir nicht ins Haus, weil es einfach zu gefährlich ist. Alternativ kann man den Hund mit Maulkorb (der gut trainiert wird) absichern.

      Dann gingen wir nach einer Zeit einen Schritt weiter. Als seine Futteraggression abgestellt war, durfte Besuch ihm Leckerlis zuwerfen. Die Übung wurde immer gesteigert bzw. wieder vereinfacht, je nach Bedarf.

      Noch heute ist es so, dass Besuch diesen Hund weder streichelt, noch in seine Sicherheitszone eindringt (ich selbst streichle ihn auch nie in seinem Körbchen, außer er fordert mich explizit dazu auf) – ich finde das für solche Hunde wirklich wichtig.

      Ich kenne deine Hündin nicht ausreichend, aber mein erster Pflegling war ein Hund, der sich auf aufgedrängt hat zum Streicheln, aber dann gebossen hätte. Fremde sollten einfach diese Aufforderung ignorieren. Du solltest sie dann (ggf. an der Hausleine) zu ihrem Platz bringen. Besucher dürfen sie freundlich ansprechen oder ihr ein Leckerli ZUWERFEN (wenn das geht).

      Auch das richtige Streicheln sollte erlernt werden.
      Nicht von oben, meist nicht frontal. Menschen sollten ihr die Seite zuwenden, damit sie niemals bedrohlich wirken. Auch sollten Menschen sensibel genug sein, leichtes Kippen und Calming Signals wie Einfrieren lesen zu können. Ansonsten würde ich dringend davon abraten, dass der Hund angefasst wird.
      Sich aufzudrängen, um Liebkosungen zu bekommen, kann nämlich ein Konfliktverhalten sein, eines der 4 Fs, nämlich Flirt/Fiddle About.
      Bei meinem Pflegling war es das. Prophylaktisch flirten, um potentielle Aggressoren zu beschwichtigen. Hat der „Feind Mensch“ ihn dann angefasst, hat er sich so angegriffen gefühlt, dass er blitzschnell auf Fight (Beißen in seinem Fall) umgeschaltet hat.

      • Hallo 😉

        Vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort! !
        Das mit dem Flirt or Fiddle ist ein guter Gedanke, das könnte sicherlich auf sie zutreffen!
        Das würde ihr Verhalten auch verstàndlicher machen. Die flight Variante sucht sie nämlich sehr selten und nur wenn noch sehr viel Abstand zwischen ihr und dem Stressor ist.

        Und teilweise glaub ich ist sie wirklich in einer ambivalenz zwischen dem Wunsch nach Körperkontakt und dem dass sie sich bedroht fühlt

        Sobald sie sich auf ihren Platz legt passt es eh super, leider will sie oft mitten im Geschen sein und nicht nur im gleiche Raum.
        Hast du Akuma gleich zu Beginn auf seinen Platz geschickt oder durfte er schnüffelnd begrüßen?

  6. Aja, der Schnappvorfall war ohne Hautberührung oder Verletzung aber doch ein deutliches Drohen. Zora kannte den Besucher bereits sehr gut und schon recht lange weshalb er sie nach Streichelaufforderung auch streicheln darf.. Hmm

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